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Montag, 30. Juli 2012

Warum ich Facebook nicht endgültig den Rücken kehren werde!

Facebook, zuerst das Netzwerk der Zukunft, heute das Netzwerk von heute und morgen das Netzwerk von gestern. Kein Börsengang in der letzten Zeit hat solche Nachrichtenfluten erzeugt, wie der Versuch des Mark Zuckerberg sein Unternehmen an der Börse zu etablieren, die Facebook Aktie wird zur amerikanischen Telekomaktie, eine Geldvernichtungsmaschine.

Samstag, 14. Juli 2012

Luxusproblem Auto

In grauer Vorzeit habe ich mal den ehrenwerten Beruf des Kraftfahrzeugmechanikers gelernt, so richtig mit Lichtmaschine und Anlasser reparieren, Auspuff und Holme schweißen und Motoren einstellen. Erst zum Ende meiner Lehrzeit hin wurden die Fahrzeuge mit Bordelektronik mehr und mehr, angefangen mit dem VW Golf III ECO der mir bis heute negativ im Gedächtnis blieb.

Montag, 19. Dezember 2011

Google Kontakte in FritzBox 7390 einlagern

Neulich wurde die alte ISDN Anlage sowie die FritzBox 7050 durch eine aktuelle FritzBox 7390 ersetzt. Die ehemals drahtangebundenen Mobiltelefone verbinden sich nun via DECT direkt mit der FritzBox, die Basisstationen dienen lediglich als Ladestation.

Um nun die Google Kontakt in das FritzBox Telefonbuch einzulagern reichen einige kurze Schritte, es wird lediglich ein Android Telefon mit der aktuellen Fritz App (AVM) benötigt.

Verbinde Dein Smartphone mit dem Heimnetzwerk, starte die FritzApp, klicke auf Telefonbuch und wähle Telefon-Kontakte. Nun über das Menü die Kontakte exportieren und via eMail oder Bluetooth an einen Rechner im Heimnetz senden.

Mit diesem Rechner verbindest Du Dich mit der FritzBox, wähle dort Telefonie -> Telefonbuch und importiere die eben angekommene Datei.

Tata - alle Kontakte vom Handy befinden sich nun im internen Telefonbuch der FritzBox!

Mittwoch, 2. November 2011

Glänzendes Finale einer Kiesbaggerei - oder wie ein Airport zum Loch wird

Ich persönlich habe keine Probleme mit den Flugbewegungen am Airport Niederrhein in Weeze, mag es auch meiner alten Dienststelle geschuldet sein. Wohingegen ich aber ein großes Problem mit habe ist die Verschwendung von Steuergeldern. Mit blumigen Versprechungen hat sich der Geschäftsführer des Flughafens bei der Gemeinde Weeze und beim Kreis Kleve die lächerliche Summe von 34 Millionen Euro geliehen, wovon bis heute nicht mal die Zinsen gezahlt sind.

Da der Flugbetrieb immer weniger wird, nicht zuletzt auch durch die Luftverkehrsabgabe, sucht der findige Bittsteller neue Möglichkeiten an Geld zu kommen, eine ist der Bau einer 25 Hektar großen Solaranlage die den Flughafen mit Strom versorgen soll. Nun könnte man meine das wäre eine Sinnvolle Sache, denn als Eigner des Flughafens und der Solaranlage würde man ja Steuergelder für den selbst verbrauchten Strom erstattet bekommen, weit gefehlt!

Der Airport verpachtet lediglich die 25 Hektar Land an die chinesische Firma mit Sitz in Bayern. Für Bau und Betrieb der Anlage wird eine Gesellschaft mit Sitz in Weeze gegründet, das macht es dem Gemeinderat um einiges leichter nur noch zu nicken! Aber wie wird das ganze funktionieren? Wer ist Teilhaber der Gesellschaft? Ludger van Bebber, Geschäftsführer des Airport, und Vizepräsident der Baysolar AG (Investor) Peng Hao, hüllen sich noch in Schweigen.

Bereits jetzt werden alte Wachtürme für den Betrieb der Anlage abgerissen, der Schattenwurf wäre zu groß gewesen. Der Abriss von Bunkern ist zu teuer, die Rodung von Waldstücken ist abgeschlossen.

In meinen Augen fliegt der Airport seinem großen Finale entgegen, machen wir eine Kiesbaggerei daraus, das wollten die Niederländer von Anfang an.

Samstag, 8. Mai 2010

Gocher Biomassekraftwerk - Holz aus Rumänien wird Strom für Goch

Neben der allgemeinen Biomasse die im zukünftigen Gocher Kraftwerk verbrannt und zum Strom gewandelt werden soll steht eine beängstigende Zahl im Raum: 30!

30 Züge Holz sollen täglich von Rumänien aus den Weg zum Gocher Biomassekraftwerk finden und den Feuerschlund am Leben halten. 30 Züge durch das Stadtgebiet denn der Standort ist denkbar schlecht gewählt.


Größere Kartenansicht

Am anderen Flussufer der Niers befindet sich ebenfalls ein Industriegebiet, gut, das Umspannwerk ist weiter weg, man müsste wohl noch zwei Gittermasten bauen, aber das rechnet sich doch. Aber das andere Industriegebiet hat einen direkten Autobahnanschluss und die 30 Züge müssen nicht täglich über die Niersbrücke des Nordrings. Die Brücke ist nahezu jährlich für einige Tage oder Wochen gesperrt, Sanierungs- und Reparaturarbeiten sind an der Jahresordnung. Und nun soll diese Brücke noch mehr belastet werden? Und die Anwohner?

Täglich 30 Züge mehr die an der Haustüre vorbei donnern wo doch die Situation jetzt schon unerträglich ist! Unweigerlich stellt sich einem die Frage wie wertvoll Lärmschutz für Anwohner ist und ob man diesen gegen kürzere Stromleitungen und Fernwärmerohre aufwiegen kann.

Ich finde das Projekt durchaus Sinnvoll. Nähr Engel trocknet mit dem restlichen Dampf die Kartoffeln und erzeugt somit Kartoffelschalen als Biomasse, Schönmakers kann Gestrüpp und Geäst Betriebsnah entsorgen. Alles das funktioniert aber auch wenn das Kraftwerk neben Tirsan gebaut werden würde. Ja, das würde das Projekt teurer machen, aber nicht unrentabel.

Und dieses Märchen mit der städtischen Notstromversorgung bei einem flächendeckenden Stromausfall hat sicherlich noch den ein oder anderen Haken den die Stadtwerke erst später präsentieren.

Mittwoch, 6. Januar 2010

Welt online schreibt: iPhone besser als Nexus One

"Nexus One" : Das iPhone bleibt die Nummer eins - trotz Google - Nachrichten Webwelt - WELT ONLINE

Wenn man keine Ahnung hat dann sollte man diese nicht verbreiten. Warum ist das iPhone ein Platzhirsch und wird es bleiben? Wenn man Smartphones vergleicht dann sollte man das schon richtig machen.


Die Welt gibt selber zu dass Display und Kamera besser sind als selbiges beim iPhone und schreibt dennoch das Nexus One wäre schlechter? Welt online schreibt das Nexus habe ein kostenloses Navigationssystem was gegenüber dem iPhone 100 Euro spart, warum ist das iPhone dann gleich teuer / günstig?

Der Redakteur schreibt weiter es gäbe für das iPhone weitaus mehr Apps - ob er schon mal den Android Market Place gesehen hat, ob er schon mal verglichen hat wie viele wirklich gute Apps für Android Phones kostenlos zur Verfügung stehen die beim iPhone Geld kosten?

Weiter schreibt man die Musikwiedergabe beim iPhone wäre besser, das Multitouch komfortabler. Das sind natürlich Pluspunkte für das iPhone aber das macht das iPhone nicht zum angepriesenen Marktführer.

Ich frage mich auch warum geizt Google mit dem Speicher, es sind 32 GB als SD Karte möglich und 1 GB interner Speicher vorhanden. Der interne Speicher wird bei den Android Phones nur für das Betriebssystem und die Apps benötigt, da reichen 1 GB locker aus. Das iPhone hat nicht mal einen Erweiterungssteckplatz für SD Karten.

Ganz zu schweigen vom ewig währenden Problem des verschlossenen Gehäuses wo man nicht man ein Akku eigenständig tauschen kann.

Montag, 4. Januar 2010

Once in a Blue Moon - Vorboten des 12.12.2012

Nun, wo alle Ihren Jahreswechsel hinter sich haben und auch der letzte Rausch ausgeschlafen sein sollte können wir uns ja ein wenig mit den Fakten des Jahreswechsel beschäftigen denn es war mehr als eine normale Sylvesternacht, es war eine besondere.

In dieser Syslvesternacht war nicht nur ein normaler Vollmond der Zuschauer für die vielen Feuerwerke über Europa, es war ein Blue Moon.

Der Blue Moon beschreibt einen zweitem Vollmond innerhalb eines Kalendermonats welches, statistisch gesehen, alle 2,715 Jahre vorkommt, eine Steigerung erhält man wenn man bedenkt dass eben dieser Blue Moon in einer Sylvesternacht nur etwa alle 20 Jahre vorkommt.

Verschwörungstheoretiker dieser Welt sehen darin bestimmt die ersten Vorboten für den 12.12.2012 an dem bekanntlich die Welt untergeht. Ein weiteres wichtiges Zeichen dass ab 2012 das Leben auf der Erde erlischt ist der Rückzug vom Kauf von 200 Boing 737-800 den Ryanair-CEO Michael O'Leary noch vor dem Jahreswwechsel bekannt gab.

Freitag, 23. Oktober 2009

How to - AndNav 2 auf einem Android Handy als Navigationsgerät

Einige How to' s habe ich ja bereits schon geschrieben, heute wird es Zeit für ein neues.

Zielsetzung war es, ein Notfallnavigationsgerät in der Tasche zu haben, ein Navi mit der Möglichkeit es im Auto und auf dem Motorrad, aber auch in fremden Städten als Handgerät, zu nutzen.

Da ich, bekanntlich, im Besitz eines G1 bin viel die Wahl der Hardware schnell auf das Handy. Nach einer kurzen Suche im Android Market viel die Wahl auf AndNav 2 von Nicolas Gramlich und Pascal Neis.

Bereits im Sommer hatte ich die Software im Einsatz, damals noch mit einigen Bugs die aber der Entwicklung geschuldet waren. Heute nutze ich die Software ein halbes Jahr und bin davon überzeugt. Auch der aktuelle Stolperstein, dass die App nur unter der aktuellen Version 1.6 Donut und der aktuellen TTS Version läuft, lässt sich mit drei Updates überleben. Wer nicht auf das automatische Update, ist seit diesen Montag in Deutschland unterwegs, warten kann muss es manuell aktualisieren.

Donnerstag, 16. Juli 2009

Strato und die Blogger - Wordpress sehr langsam - 503 Error bei Kommentaren

Allem Anschein nach möchte Strato die Webhosting Pakete lieber heute als morgen los werden. Telefonisch wurde mir soeben mitgeteilt ich solle mit großen Blogs lieber einen virtuellen Server mieten, derartige performancehungriege Anwendungen wie ein Blog wären nichts für Webhosting Pakete.

Zu den Performanceproblemen kommen auch noch divere 503 Error beim Absenden eines Kommentares. Nach dem Abschicken des Kommentares erhält man folgenden Hinweis:

Service Temporarily Unavailable

The server is temporarily unable to service your request due to maintenance downtime or capacity problems. Please try again later.

Zieh ich nun auf einen virtuellen Server um oder wechsel ich den Anbieter?

Sonntag, 21. Juni 2009

Digitalfunk als Waffe - Tetra im Sudan

Während die deutschen Behörden mit Sicherheitsaufgaben, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste, hier im Lande noch in Funklöchern stehen und die bösen Buben den alten analogen Sprechfunk abhören und so den Ermittlungsbehörden immer eine Nase voraus sind werden die militärischen Befehle im Sudan verschlüsselt und digital an die Truppen übermittelt.

Das renommierte Unternehmen Rhode & Schwarz, heute auch als PMR bekannt, entwickelte die neue digitale verschlüsselte Funktechnik für die BOS mit. Über eine Firma in Dubai wurde die mit deutschen Steuergeldern finanzierte neue Technik in den Sudan verkauft, um militärische Informationen nahezu unhörbar für den Gegner zu übermitteln.

Monitor berichtet:







Ganz persönlich bemerkt stört mich diese Art massiv. Die BOS warten seit Jahren auf die neue Technik, der Masterplan zum Aufbau wurde verschoben, Stellenweise ist nicht mal bekannt wann das Netz Einsatzbereit sein soll? In Deutschland hingt man den vertraglichen Verpflichtungen zum Aufbau eines digitalen Funknetzes etwa 8 Jahre hinterher und im Sudan kostet Tetra Menschenleben.

Samstag, 13. Oktober 2007

Was tun bei einem längeren Stromausfall?

Diese Zeilen sollen kein Szenario heraufbeschwören, diese Zeilen sollen zum Denken anregen. Der Titel dieser Zeilen wird sich wie eine dunkele Wolke über diesen Artikel hinwegziehen.

Sicherlich gibt es nur wenige Dinge die den Menschen nicht vom Tier unterscheiden, eines dieser Dinge ist die Eigenschaft aus negativen Ereignissen zu lernen. Manchmal kommt es mir so vor, als habe der Mensch diese Art zu lernen vergessen. Durch eine immer schneller fortschreitende Globalisierung sind Ereignisse wie der 11. September 2001 schon wenige Minuten nach eintreten des Ereignisses in aller Munde, Weltweit. Doch so schnell wie diese Ereignisse in aller Munde sind, sind sie auch wieder aus den Gedanken gelöscht. Das ausschlaggebende Ereignis für diese Zeilen ist der flächendeckende Stromausfall im Münsterland im Winter 2005 / 2006. Als weiteres Ereignis der negativen Art reiht sich der Stromausfall vom 4. November 2006. Dieser Stromausfall betraf nicht nur ein Region oder ein Bundesland, in diesem Fall waren große Teile Europas betroffen. Im Fall des Münsterlandes war der Auslöser ein Eisregen der die Überlandleitungen bis zum reissen belastete. Hier dauerte die widerinbetriebnahme der Stromnetze gebietsweise bis zu 6 Tagen. Im Jahr 2006 war der Auslöser der europaweiten Stromnetzstörung eine Abschaltung einer Überlandleitung im Bereich Papenburg im Emsland. Diese Abschaltung zog einen Dominoeffekt nach sich der zu Ausfällen der Stromversorgung in weiten Teilen West- und Südeuropas führte.

Stellt man sich eine derartige Störung mit einem Totalausfall der Stromversorgung vor, so stellen sich einige relevante Fragen:
Wann kann es zu einer derartigen Störung kommen?
Wie das Beispiel Papenburg zeigt zu jeder Zeit. Man nehme einfach nur an diese Abschaltung seie nicht gewollt gewesen, sondern durch Arbeiten in einer Umspannanlage entstanden. So wird schnell klar, sowas kann jederzeit passieren, sogar in diesem jetzigen Moment wo Sie diesen Artikel lesen. Im Beispiel des Münsterlandes war die Ursache klimatischen Ursprungs. Der Klimawandel schreitet immer weiter fort, sodass ein erneuter radikaler Wintereinbruch nicht merh undenkbar ist. Schaut man über den Tellerrand hinaus so wird man in vielen Ländern an der Äquatorgrenze ähnliche Netzprobleme bei der Stromversorgung beobachten können. Diese Probleme beruhen dort auf einen massiven Anstieg des Stromverbrauches im Sommer, ausgelöst durch die immer weitere verbreitete Verwendung von Klimageräten.

Wie lange dauert der Stromausfall?
Geht man von einem kompletten Kollaps des Stromnetzes aus, so erweitert sich die Dauer ohne Strom schnell auf mehrere Tage, stellenweise bis auf ca. zehn Tage. Sicherlich beziehen sich diese zehn Tage auf ländliche Regionen, aber auch diese gibt es in Deutschland und der Großteil der Bevölkerung wohnt nunmal in ländlichen Regionen. Eine Zuschaltung der Stromversorgung kann nicht von jetzt auf gleich geschehen sondern muss langsam und mit Bedacht von statten gehen. Es kann immer nur soviel Strom eingespeißt werden wie an der anderen Seite der Leitung entnommen wird. Wird zu viel eingespeißt schaltet das Netz erneut ab, wird zu wenig eingespeißt schaltet das Netz ebenfalls komplett ab.

Was funktioniert alles nicht ohne Strom?
Im großen und ganzen, oder auch kurzum gesagt: Nichts!
Wer in seinem Haushalt mal mit wachen Augen umherschaut wird feststellen, nichts funktioniert so richtig gut ohne Strom. Fernseher gibt’s nur ganz klein auf Batteriebetrieb, aber was will ich empfangen? Das analoge TV-Signal im UHF / VHF Bereich wird flächendeckenden minimiert, teilweise sogar gänzlich abgeschaltet. Wobei das auch nicht so schlimm ist, denn wo kein Sender da kein Signal, wo kein Signal da kein Empfänger. Einzig das Radio kann hier noch für aktuelle Informationen sorgen, aber kann es das auch bei einem deutschlandweiten Stromausfall? Wo kein Sender da kein Signal. Auch stellt sich die Frage wer noch ein Radio auf Batteriebetrieb im Haushalt hat? Ich behaupte die Minderheit, tendenz sinkend.

Aber fangen wir bei den grundlegenden Bedürfnissen des Menschen an, Essen und Trinken. Wie also ohne Strom Essen. Kalte Speisen stellen hier kein Problem dar, aber woher? Trinken stellt hier das kleinste Problem dar, allem Anschein nach. Sicherlich hat nahezu jeder für ein oder zwei Tage Vorräte im Haus. Untergebracht meisst in Kühlschränken oder Kühltruhen. Aber diese funktionieren nur mit Strom. Aber der ist ja ausgefallen. Jetzt könnte man meinen „Ja und, ich esse halt alles kalt“. Wird aber nur eingeschränkt möglich sein, oder wollen Sie rohes Fleisch essen? Nicht wirklich, oder? Kühlgeräte tauen ab und Lebensmittel verderben, soweit dazu. Jetzt könnte man meinen, ich steige halt um auf Konservennahrung. Aber wollen Sie wirklich kalte Ravioli oder den Linseneintopf kalt geniessen? Menschlich ist, was oben rein kommt, muss auch irgendwann wieder heraus. Aber wohin damit? Man soll meine, dann besuche ich halt die Toilette und alles ist wieder gut, geht nicht. Denn womit wollen Sie die Toilette spülen? Wenn Sie keinen Strom mehr haben, dann haben auch die Druckerhöhungspumpen der örtlichen Wasserversorger keinen Strom mehr. Was bedeutet, das Wasser kommt bei Ihnen nicht mehr an. Womit sich auch das trinken etwas schwieriger Einstellt. Was trinken wenn das Wasser nicht mehr aus dem Wasserhahn fliesst. Womit soll ich meine Kartoffeln, die Nudeln oder den Reis kochen, ganz ohne Wasser? Und überhaupt, wo wir schon mal beim Thema sind, womit soll ich kochen? Elektroherd scheidet aus, Gasherd ebenfalls. Gasherd, nun soll man meinen für einen Gasherd benötige man keinen Strom. Aber woher soll das Gas denn kommen? Auch hier fallen die Pumpen mangels elektrischer Energie aus und das Gas kommt nicht mehr bei Ihnen an. Sie merken jetzt schon, es stellt sich alles ein wenig schwierig da. Aber wir sind noch nicht bei den größten Problemen angekommen. Sitzen Sie im Winter eigentlich gerne warm? Womit heizen Sie? Gas, Öl oder Erdwärme? Gas scheidet ja schon mal aus, aus zuvor genannten Gründen. Öl aber auch, auch wenn Sie genug davon haben. Ihre Ölheizung benötigt Strom für den Start des Verbrennungsvorgangs, für die Steuerung und für den Betrieb der Pumpen. Ebenso funktioniert eine Erdwärmeheizung nicht ohne Umwälzpumpen. Sie sehen, das mit dem warm sitzen ist auch nicht so einfach. Jetzt stelle man sich vor, die Vorräte gehen zu neige, also nichts wie rein ins Auto und einkaufen fahren. Aber wo? Kennen Sie noch einen Lebensmittelmarkt der nicht über elektronische Schiebetüren und / oder elektronische Kassen verfügt? Achja, tanken müsste ich das Auto ja auch noch, aber wo? An welcher Tankstelle wird denn noch mittels Handpumpe getankt? Ich kenne keine. Je tiefer Sie in den Alltag eintauchen und über alltägliche Tätigkeiten und Vorgänge nachdenken, umso häufiger werden Sie feststellen wie abhängig wir vom Strom aus der Steckdose sind. Der ein oder andere mag auf die Idee kommen, dann ruf ich halt die Feuerwehr, die wird mir schon helfen. Nun, da tuen sich die banalsten Dinge als unendliches Problem auf. Haben Sie ISDN? Ja, schln, dann haben Sie ja auch eine Telefonanlage, die braucht Strom. Ohne Strom keine Telefonie. Bei analogen Anschlüssen funktioniert die Telefonie ja noch, aber wie lange? Egal, nehm ich halt das Handy, schön für den der sein Akku geladen hat. Aber, die Netze, soweit diese noch funktionieren, werden überlastet sein, zusammen brechen. Auch hier ist das Rufen der Feuerwehr eine schier unüberwindbare Hürde. Aber was soll die Feuerwehr, das THW oder die Bundeswehr tun? Nur Ihnen helfen? Das kann keine Organisation der Welt leisten, jedem Erdenbürger zu helfen. Hier sollte sich jeder zuerst selbst helfen und seine kostbaren Resourcen für den wirklichen Notfall waren.

Noch offene Abschnitte:

Was muss ich bei dieser Eigenhilfe beachten?