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Sonntag, 21. Juli 2013

Wer sich nicht an Regeln hält...

Ich habe lange überlegt ob und warum und wieso überhaupt ich noch was zur Vorstandsarbeit schreibe, eines hängt mir auf der Seele und sucht permanent den Weg heraus, heraus aus meinem Kopf! Alles was ich mal irgendwo geschrieben habe kann ich aus meinem Kopf verbannen, macht Platz für neue Gedanken und Aufgaben!

Meine Beweggründe die Piratenpartei im Kreis #Kleve zu verlassen sind zum größten Teil bekannt, eines ist mir jedoch in den letzten Tagen aufgefallen was meine Entscheidung noch unterstreicht. Die Hüter der Satzung und der Geschäftsordnung, diejenigen die in jeder Entscheidung nur das negative sehen und erst im Nachgang auf Konformität prüfen haben es in den letzten zwei Wochen nicht geschafft sich an ihre eigene #Geschäftsordnung zu halten; §4 Abs. 8 [1] sagt klar aus dass jedes scheidende Mitglied aus dem Vorstand unverzüglich einen Tätigkeitsbericht an den #Vorstand, oder Landesvorstand, sendet!

Für mein Dafürhalten sind drei Mitglieder aus dem Vorstand zurück getreten, zwei davon haben Ihren Tätigkeitsbericht bereits abgegeben, einer hingegen noch nicht!

Und genau das ist es, was mich so richtig genervt hat, was mir schlaflose Nächte bereitet hat. Der eine der immer und überall nur die Worte #Satzung und #GO in den Mund genommen hat, genau der eine hält sich nicht an selbige.

Liebe Mitglieder im KV Kleve die Ihr noch Stimmberechtigt seit, lasst Euch Eure Ziele nicht von diesen Idioten, die nur lauthals Brüllen können aber keine messbare Leistung erbringen, zerstören - wählt einen Vorstand der gewillt ist zu arbeiten, der gewillt ist Euch alle mit positiver Motivation und nicht mit Fingerzeigen und Schelte zu motivieren, der gewillt ist Euch den Rücken zu stärken. Ich habe meine Ressourcen bereits verbraucht, ich bin heute zu #Müde mich ständig und immer wieder mit diesen Idioten herum zu schlagen. Ich vermisse zwar die produktiven Abende mit Euch, die Abende an denen wir die #Position [2] der Piraten im Kreis Kleve ausgefeilt haben, die Abende an denen wir dem #Bürger erklärt haben wofür wir stehen [3] - ich vermisse jedoch in keiner Sekunde die Abende der sinnlosen ewigen Diskussionen um irgendwas!

Lasst es nicht den Anfang vom Ende werden!

[1]http://www.piratenpartei-kleve.de/kreisverband/satzung-des-kreisverband-kleve/
[2]http://www.piratenpartei-kleve.de/kreisverband/positionen/
[3]http://www.piratenpartei-kleve.de/piraten-informieren-in-kalkar/

Montag, 8. Juli 2013

Tätigkeitsbericht

Sehr geehrte Herren des Vorstands, liebe Leser der Mailingliste,

Gemäß der Satzung hat der scheidende Vorstand umgehend einen Tätigkeitsbericht zu schreiben und dem Vorstand zuzustellen, hiermit komme ich meinen Pflichten nach und übersende den Tätigkeitsbericht:

Nach meiner Wahl am 17. November 2012 habe ich gemeinsam mit dem Vorstand eine Geschäftsordnung erarbeitet und am 09.12.2012 in Kraft setzen können.

Meine Besuche diverser Stammtische hat die Zusammenarbeit mit der „Basis“ stark verbessert, ich konnte wichtige Impulse für politische Arbeit setzen. Ich habe mich intensiv um die Vorstandsarbeit gekümmert und wichtige Weichenstellungen für die Zukunft durchgeführt. Im Rahmen von zwei weiteren Kreismitgliederversammlungen konnten wir lokalpolitische Themen angehen und zu Positionen fixieren, entgegen dem Landestrend konnte ich eine weiterhin stabile Mitgliederzahl von 93 Mitgliedern im Kreisverband halten.

Mit motivierenden Aufforderungen konnte ich Piraten im Kreisverband aktivieren die sich auf lokaler Ebene einsetzen, es konnte der Arbeitskreis Kommunalpolitik wiederbelebt werden, ein Arbeitskreis Geldern konnte gegründet werden. An einem Abend konnte uns das Bürger-Liquid vorgestellt werden, die Organisation wurde führend von einem aktivierten Piraten voran getrieben und von mir Unterstützt.

Ich habe, gemeinsam mit Andres Rohde (KV Wesel), eine gemeinsame Liquid-Feedback-Schulung für die Kreisverbände Kleve und Wesel arrangiert und konnte so erste wichtige Schritte für eine nachbarschaftliche Zusammenarbeit gehen, diese Zusammenarbeit sollte im Wahlkampf zur BTW 2013 vertieft werden, dazu wurde eine gemeinsame Projektgruppe Streaming ins Leben gerufen.

Gemeinsam mit Piraten aus dem Kreisverband Kleve hat der KV Kleve 16 kreisangehörige Kommunen sowie den Kreis Kleve aufgefordert, die möglicherweise mit PCB Belasteten Gebäude in öffentlicher Trägerschaft zu nennen, leider haben alle Kommunen sowie der Kreis mit Verweis auf den Städt- und Gemeindetag NRW die Beantwortung abgelehnt.

Ebenso haben wir im Kreis Kleve 15 der 16 Kommunen aufgefordert das ureigene Piratenthema Streaming anzugehen und umzusetzen. Auf speziellen Wunsch wurde die Stadt Geldern dabei ausgelassen, alle anderen 15 Kommunen haben den Bürgerantrag erwartungsgemäß abgelehnt.

In Kleve konnten wir eine kleine Demo für ein weiteres wichtiges Thema der Piraten, Jugendarbeit und Bildung, organisieren und durchführen, hier habe ich die komplette Organisation mit den Ordnungsbehörden übernommen, aktivierte Piraten haben Transparente hergestellt und sich beteiligt.

Gemeinsam mit dem Direktkandidaten und dem zweiten Vorsitzenden haben wir uns intensiv in das lokalpolitische Thema „Feuerwehr“ in Kalkar eingearbeitet, einen Infoabend geplant und durchaus erfolgreich durchgeführt. Das ausschließlich positive Feedback aus den Reihen der Bürgerinnen und Bürger von Kalkar hat uns gezeigt dass wir auf einem guten Weg waren.

Neben den organisatorischen Aufgaben habe ich an Infoständen, Stammtischen und Parteitagen aktiv teilgenommen, der geschätzte Zeitaufwand für die Piratenpartei lag bei 10 Stunden / Woche ohne Stammtische und Infostände.

Im April diesen Jahres durfte ich den Mietvertrag für das erste Parteibüro im Kreis Kleve unterzeichnen, einige aktive Piraten haben dabei geholfen das Büro zu renovieren und auszustatten.

Am 07.07.2013 habe ich mein Amt als Vorsitzender niedergelegt, am 08.07.2012 habe ich per Fax und E-Mail meinen Austritt aus der Piratenpartei erklärt.

Am 07.07.2013 ist ein weiteres Mitglied des Vorstandes zurück getreten, ebenso am 08.07.2013. Am selben Tag habe ich alle in meiner Obhut befindlichen Gegenstände der Piratenpartei Deutschland sowie des Landesverbands NRW und des Kreisverbands Kleve an den zweiten Vorsitzenden Ansgar Thüs übergeben und gemäß der Datenschutzunterweisung alle Aufzeichnungen vernichtet.

Ich danke allen aktiven Piraten für die Zusammenarbeit und wünsche der Piratenpartei weiterhin viel Erfolg auf Ihrem Weg.

Samstag, 29. Juni 2013

Sein oder nicht sein

Ihr wisst dass ich Angetreten bin, die Kommunikation im Kreisverband zu verbessern, ich denke das ist mir geglückt und der Informationsfluss hat sich starkt verbessert.

Ihr wisst das ich Angetreten bin, in einem Team den Kreisverband weiter nach vorne zu bringen, auf diesem Weg befinde ich mich noch. Auf diesem Weg werde ich immer wieder bedrängt, bedrängt von Menschen die immer nur da sind wenn es was zu Meckern gibt, wenn es darum geht Entscheidungen in Frage zu stellen oder einfach nur Pech und Schwefel zu vergießen.

Ich habe viele interessante Menschen kennen gelernt, einige sind mir wirklich Wichtig und einige sind mir sogar ans Herz gewachsen. Ich bin aber auch menschlich enttäuscht worden, von Menschen die ich um eine zielorientierte Zusammenarbeit mit Blick auf das Ganze gebeten habe und die mir diese zugesichert haben!

Ich brauche in meiner Freizeit keine Menschen die mit Steinen nach mir werfen oder jeden meiner Schritte mit einem Lasermessgerät nachmessen, die sich hochwichtig aufspielen und dann selber nichts geregelt kriegen - ich brauche in meiner Freizeit einen Ausgleich zu meinem Job, ich möchte und muss mein inneres Gleichgewicht finden. Ich brauche in meiner Freizeit Spaß, im Moment rege ich mich nur noch auf!

Dabei hilft mir die Situation im Kreisverband aktuell nicht!

Ich hab es Satt das immer einer um die Ecke kommt und meckert und dem auch noch alle anderen zuhören. Packt Euch doch mal an die Nase und denkt über Euer handeln nach! Was ist denn Demokratie? Ist Demokratie immer Recht zu bekommen oder ist Demokratie der bestmögliche Kompromiss für alle? In unserer Gesellschaft kann nicht immer jeder mit allem Einverstanden sein, es kann nicht immer jeder Recht haben! Wenn man mal kein Recht hat, muss man das Wochenlang durchkauen, muss man nach Monaten auf den Fehlern von anderen herumreiten und muss man sowas immer aufs Brot schmieren?

Wenn Ihr das wollt, dann kauft Euch eine Insel im Pazifik und besiedelt diese alleine mit ein paar untergebenen, dann habt Ihr immer Recht und lebt in einer tollen Diktatur! In der Diktatur könnt Ihr auf Menschen herum trampeln und denen permanent den virtuellen Dorn in die Seele treiben!

Ich hatte Dinge vor...

Ich wollte ein Sommerfest für alle Piraten im Kreisverband organisieren, ich werde es definitiv nicht tun, nicht nach diesem ganzen Blödsinn!

Ich wollte politische Arbeit machen, muss aber meine Meinung von der Basis legitimieren lassen, das ist in meinen Augen Zensur und keine Basisdemokratie.

Ich wollte einen ordentlichen Wahlkampf machen, aber nicht alleine!

Ich wollte Aktionen durchführen, die Piraten in ein positives Licht rücken, ernte aber nur wenig Hilfe, hier ein Danke an Michael Peters der sich da wirklich in zwei Aktionen (Kleve / Kalkar) reingehängt hat.

Ich werde Dinge tun...

Ich werde in Zukunft mehr Zeit mit meiner Familie verbringen!

Ich werde in Zukunft mehr Zeit bei Judoturnieren verbringen, dort mit anpacken und danach ein "Dankeschön" bekommen, und keine Steine!

Ich werde in Zukunft mehr Zeit mit den Hunden verbringen, denen beim spielen zusehen und Spaß haben!

Ich werde mein inneres Gleichgewicht finden!

Ich bin Angetreten etwas zu verändern, aber der Kreisverband Kleve ist keine 5-Freunde-Abenteuershow (damit meine ich nicht den Vorstand), es braucht mehr Hände um das Ruder herum zu reißen.

Ich werde meine Funktion innerhalb des KV wahrnehmen, ich stehe zu allen meinen Worten die ich bis heute gesagt habe, aber ich werde mich nicht weiter auf persönlichen Nebenschauplätzen aufhalten und versuchen das Schiff auf Kurs zu halten.

Ich stehe zu meinem Wort und begleite die Kandidaten auf den Weg zum 22. September und bis zur Kommunalwahl 2014, das habe ich gesagt und dafür stehe ich auch ein!

Ein schönes Wochenende Euch und grüße von einem wirklich tief enttäuschten Vorsitzenden

Sonntag, 26. Mai 2013

Selbstbeschäftigung - oder wie die Basis auf der Stelle tritt

Während sich die Basispiraten eine der Lieblingsbeschäftigungen hingeben, dem Suchen von Fehlern bei anderen, zeigen die doch so gehassten und etablierten Parteien wie es im Geschäft der großen Politik so läuft. Während sich die Basis der Piraten mit Schlammschlachten untereinander beschäftigt, ziehen die gehassten und etablierten Parteien raus auf die Straßen der Nation und verkünden ihr (Un)Heil für die nächsten Jahre, nach der Wahl am Schicksalsberg "Einzug in den Bundestag"!

Anstatt sich die Basis hinter die von der Basis gewählten und legitimierten Leute stellt, schaut die Basis lieber zu wie sich der legitimierte Kletterer am 5% Schicksalsberg abmüht. Die Basis lacht über den Kletterer, wirft mit Schimpf und Schande nach ihm wenn er mal abrutscht, schafft es aber nicht von unten her zu stützen und zu schieben, ja selbst einen belastbaren Berg zu bilden.

Wenn das, liebe Piraten, eure Basisdemokratie ist, dann bin ich den größten Teil des Weges mit Euch gegangen! Ich habe es einfach Satt das jedem der was macht, der endlich mal was bewegt, sofort der Kopf abgeschlagen wird! Egal wer es wagt seinen Kopf heraus zu strecken, Machete raus, Kopf ab! Nicht denken, liebe Basis - nein Parolen schreien und Köpfen, danach noch vierteilen und erschießen - Sicher ist Sicher!

Demokratie, liebe Piraten, ist Kompromisse eingehen und von einer Mehrheit bestätigte Meinungen mit zu tragen, auch wenn es nicht zu 100% die eigene Meinung ist, Demokratie bedeutet die Menschenrechte eines jeden zu Achten, ebenso das Vorhandensein einer Opposition anzuerkennen! Und nun, liebe Basispiraten die ihr euren Vorständen vorwerft es nicht richtig zu machen, sich nicht an Pflichten zu halten: bewegt euren Hintern auf die Strassen der Nation und macht das was eure Pflicht ist, macht Basisarbeit - oder macht den Mist alleine!

Dienstag, 2. April 2013

Transparenz fordern heißt Transparenz leben - von Wegen, nicht die Piraten!

Wenn die Basis der Piratenpartei in NRW nicht endlich wach wird, dem aktuellen Vorstand den Laufpass gibt und sich an selbst auferlegte Regeln hält, dann sehe ich für die Piratenpartei NRW nicht Orange, sondern Schwarz!

Wie man den Popcornpiraten entnehmen kann, ist es dem Vorstand der Piratenpartei in NRW wieder einmal gelungen, eine komplette Basis, bestehend aus etwa 6000 Piraten im ganzen Land, in die Unglaubwürdigkeit zu stürzen. Nehmen wir mal die Einzelaspekte auseinander:

1. Der Vorstand gibt ein Gutachten in Auftrag welches nicht beachtet wird!

Die Piraten landauf landab würden sofort alle Hebel in Bewegung setzen und ein derartiges Verhalten der politischen Mitbewerber zu einem medialen Hauptthema aufbauschen, kein Pirat würde mit der Wimper zucken wenn er mit dem Finger auf den Verwaltungschef zeigt, der ein Gutachten erste bezahlt und dann nicht beachtet.

2. Der Vorstand schließt das Gutachten weg!

Der Aufschrei in der Basis ist da, ist der Aufschrei schon laut genug? Jeder Pirat, auch der ehemalige Basispirate Alexander Reintzsch, hätten Schimpf und Schande über andere gebracht.

3. Die, zugegeben hypothetische, Auswirkung des Gutachtens!

Die #AVPampa stand unter keinem guten Stern, nicht bei der Planung und auch nicht bei der Durchführung. Kompetenzgerangel, Selbstdarstellung sowie Ort und Zeit waren steter Begleiter der Ausführenden und der Kritiker. Meiner Einschätzung nach hätte es nur noch einen Aufschrei gegeben, aber keine Verschiebung. In welchem Umfang es Auswirkung auf das Wahlverhalten der Basis gehabt hätte, mag ich nicht beurteilen.

4. Die Außenwirkung!

Wieder einmal stehen die Piraten wie die Deppen dar, wieder einmal hat ein Vorstand es geschafft eine Vielzahl aktiver und leistungsbereiter Basispiraten in Misskredit zu bringen, wegen was? Wegen verletzter Eitelkeiten, wegen Selbstdarstellung und Selbstüberschätzung? Wenn ich Euch die Sache über den Kopf wächst, dann lasst es doch sein und delegiert Aufgaben an andere!

5. Rücktritte!

Ja, tretet zurück, alle beide! Wenn ich Chrissie auf dem gelben Wahlplakat von 2012 sehe, mit dem Slogan "Vielfalt und Respekt" frage ich mich, wo bei dem Mailverkehr der Respekt vor der Basis ist, der Respekt vor den Wählern und der Respekt vor sich selbst!

Und "Alexander der sich selbst Überschätzende", der nur ein billiges und billigendes Gutachten wollte um seine eigene Einschätzung bestätigt zu wissen, der soll in den rheinischen Karneval verschwinden. Ein Vorsitzender der keine Meinung neben sich akzeptiert sollte mal in Sich gehen und über sein Verhalten nachdenken!

Meinetwegen darf auch unsere Schatzmeisterin über einen Rücktritt nachdenken, scheinbar war die Angst vor einer geplatzten Veranstaltung größer als die Angst vor den Folgen des Gutachtens. Ich fühle mich nicht Ernst genommen, wenn das Gutachten verheimlicht wird, soviel möchte ich Betonen!

6. Persönliche Auswirkungen!

Mein rechter Glaube an die Piratenpartei ist fast ruiniert, habe ich nicht nur im Landesverband sondern auch im Kreisverband Kleve intransparente Handlungen zu genüge gesehen. Teamplayer, so wie die Piraten es an jeder Stelle fordert, sind auch in der Piratenpartei vorhanden, aber diese sind derweil desillusioniert und demotiviert, es fällt mir immer schwerer die Mitglieder im eigenen Kreisverband zu motivieren!

Was mir nicht Abhanden gekommen ist, ist die Überzeugung das Politik sich ändern muss. Politik muss bedingungslos Transparent werden, Politik muss sich mehr aus der breiten Masse ernähren, eine politische Meinung muss von Unten nach Oben wachsen, nicht umgekehrt. Zu viele gute Ideen sind in den Köpfen der "Kleinen" zu Grabe getragen worden, weil eben der "Große" die Idee nicht zu seiner machen konnte. Wo wären wir heute wenn die vielen kleinen Ideen das Große beeinflusst hätten? Beim 2 Liter Auto, in einer Siedlung mitten auf dem Meer oder gar auf dem Ozean?

Um meinen persönlichen Schlußstrich unter die #AVPampa zu ziehen muss nur noch eines gesagt werden: Ich bin nicht mehr bereit Frau und Kind am einzigen freien Wochenende alleine zu lassen, um mit wehenden Fahnen einem selbstverliebten Ausrichter den Arsch zu retten, nur damit der Landesverband 2000,- € spart - auf sowas habe ich keine Lust mehr - nicht wenn im Hintergrund sowas abläuft!

Und um der Transparenz genüge zu tun, denn auch ich fordere die Transparenz und muss diese Leben: Aus Unwissenheit habe ich zur Aufstellungsversammlung im Kreis Kleve nicht fristgerecht eingeladen, ich habe 2 Wochen vor dem Termin die Einladung versendet, jedoch an einem Sonntag und auch da hat Michele Marsching mich auf den Formfehler aufmerksam gemacht. Wir haben unsere Aufstellungsversammlung durchgeführt, ich habe meine Konsequenzen daraus gezogen und lade nun fristgerecht zu jeder Veranstaltung ein, ich nutze dazu folgende einfache Formel: festgelegte Frist + 3 Tage = Einladungsfrist!

Und nun, Schimpf und Schande über mich, nennt mich Nestbeschmutzer oder sonstwas, ist mir egal, ich fahre in den Urlaub!

Sonntag, 3. März 2013

Eine Gesellschaft im Wandel erfordert neue Ideen

Das fehlen von körperlicher Fitness verschärfen die Probleme der Feuerwehren und Hilfsorganisationen. Piraten fordern kostenlosen "Dienstsport" für alle ehrenamtlichen Helfer in der öffentlichen Gefahrenabwehr.

Samstag, 22. Dezember 2012

Piratiger Rückblick auf 2012

Die Piraten sind Angetreten als Bürgerrechtspartei, als politisches Gremium für Bürgerrechte und Datenschutz, für Freiheit und gegen Überwachungswahn. Das sind und bleiben die Kernthemen der PIRATEN!

Sonntag, 4. November 2012

Warum nur...

...lassen sich die Piraten so von den Medien und der Presse aufscheuchen und vor sich her treiben? Warum verfallen die Piraten nur in diese unsägliche Personaldebatte, eine Debatte die nicht zur Piratenpartei passt.

Freitag, 19. Oktober 2012

Wenn die Piraten untergehen...

Selbstbewusst auf erreichte Ziele zurück blicken scheinen die Piraten verlernt zu haben. Mit dem Hissen der ersten Piratenflagge am Horizont wurden die Enterhaken noch belächelt, wusste doch kein politisches Schlachtross was da auf Ihn zugesegelt kommt. Mit dem Einzug in die ersten Parlamente wurden die Piraten zunehmend Ernst genommen, die Ziele der Piraten, sich für Transparenz und Nachvollziehbarkeit einzusetzen hat zu einem Umdenken bei allen Parteien geführt.

Donnerstag, 17. Mai 2012

Landtagswahl NRW im Nachgang - was das wieder kostet

Zum einen kostet es Nerven mit anzusehen wie sich die einstmals regierende Partei auf nicht christlichem Weg selbst zersetzt. Mutti schmeißt den Zögling raus und bildet Ihr Kabinett um, langsam gehen Ihr die potentiellen Minister aus.

Die Linke haben den Einzug verpasst, das kostet Oskar Nerven.

Die FDP ist, nach eigenem Ermessen, der wahre Wahlsieger, auch das kostet Nerven, meine! Wo sind das bitte Wahlsieger? Die FDP, im schwarzen NRW über Jahrzente mit der CDU verbrüdert und unbestrittene Regierungskoalition hat es geschafft den Stimmenanteil gegenüber den Vorjahren 2005 und 2010 um etwa 2% zu steigern, wo ist das ein Wahlsieg? Nur weil sich die Bundes-FDP so dämlich anstellt und einen ganze Partei an die Wand fährt?

Die Grünen konnten Ihr Ergebnis nur minimal gegenüber 2010 verbessern, das kostet nichts, ausnahmsweise mal!

Und die SPD? Mit knapp 5% Stimmenzuwachs hat die Landesmutti der SPD einen komfortablen Vorsprung zum direkten Konkurrenten verschafft, das Kostet auf Seiten der Kanzlerin Nerven, nicht wenige.

Bleiben noch die Piraten, mit 6% Stimmenzuwachs können die Piraten den größten Zuwachs verzeichnen. Bleibt nur abzuwarten wie viel davon Protest ist und wie viele Wählen den Piraten eine ernsthafte Politik zutrauen, das werden wir vielleicht schon im nächsten Jahr sehen. Auch das kostet Nerven, alle Parteien, erste Auswüchse erfährt man aus dem Mund von Frau Kühnast die es sich nicht hat nehmen lassen in der Sendung "Günther Jauch" förmlich zu explodieren und, unbeabsichtigt, eine Steilvorlage für Häme und Spott liefert.

Donnerstag, 12. April 2012

"Wir konnten 30 Jahre in Ruhe regieren..."

"... und dann kamen die Grünen, jetzt haben wir die im Griff, da kommen die Piraten um die Ecke" hörte ich heute von einem CDU Anhänger mit grau meliertem Haar! Respekt, hab ich mir gedacht, wenn das Eure einzigen Sorgen sind. Zumindest gibt es einen gewissen Respekt, oder gar eine gewisse Angst, vor den möglichen Umbrüchen die mit der Piratenpartei verbunden werden.

Daraus ergibt sich doch die Frage warum konnte dieser Mann "30 Jahre in Ruhe regieren"? Haben 30 Jahre lang die Wählerinnen und Wähler keine Perspektive gehabt - was sich mit Gründung der Piraten geändert hat?

Ich für meinen Teile bin der festen Überzeugung - wie könnte ich auch sonst Pirat sein - dass der Umbruch der Demokratie schon lange Überfällig ist. Haben in den 80er Jahren noch ein Großteil der Einkommenserbringer mit Ihren Händen ein physisches Produkt erschaffen, sieht heute die Welt etwas anders aus! Im Zeichen der Globalisierung ist das physische Erschaffen in so genannte Billiglohnländer abgewandert, heute erschafft ein Großteil der Einkommenserbringer theoretische Produkte, wir erschaffen Wissen, die Basis für physische Produkte. Damit einhergehend werden wir immer mehr zu trainierten Denkern, wir bilden uns Meinungen und können in eigeneständigen Prozessen abwägen. Will sagen, wir brauchen keine grau melierten Männer die meinen Sie alleine hätten die Weisheit mit Löffeln gegessen, wären die einzig wahren Denker und könnten die Geschicke der Menschheit lenken.

Ein konstruktiver Umgang mit der Masse der Denker hätte vielleicht sogar eine Piratenpartei verhindern können, ein modernes Denken hätte mich vielleicht sogar der FDP zugetrieben, oder den Grünen.

Piraten machen bestimmt nicht alles besser, sie machen es anders. Das Wissen der breiten Masse ist der Nährboden für gute Politik, nicht der Fraktionszwang und das bewahren der Asche!

Sonntag, 26. September 2010

Schiff Ahoi, der Matrose geht von Bord

Jetzt, wo die Piraten im Kreis Kleve Ihren Kreisverband gründen konnten, ist ein Matrose von Bord gegangen, meiner einer nämlich.

Eine Partei die sich der Transparenz versprochen hat konnte diese leider nicht für sich entdecken und hat anscheinend tieferliegende Probleme. Gezahlte Mitgliedsbeiträge sind heute da, morgen nicht - Mahnungen schickt man auch mal ganz gerne und wenn man seinen Beitrag auf das Bundeskonto entrichtet hat (es gab noch kein Landeskonto NRW) dann wird man erst recht permanent angemahnt.

Viele lustige Schriftwechsel später musste ich für mich erkennen dass es nicht zu meiner persönlichen Leitkultur gehört mich mit überflüssigen Mahnungen auseinander zu setzen, also bin ich den Rückzug angetreten und habe meine Mitgliedschaft gekündigt.

Ich wünsche den Piraten einen weiten Weg in der politischen Landschaft und bleibe Ihnen als Wähler bestimmt treu.

Freitag, 26. Juni 2009

Hör auf zu schweigen - Erhebe Deine Stimme

Schluss mit der Vorratsdatenspeicherung, dem Generalverdacht und dem gläsernem Bürger. In der Wikipedia lautet die Definition der Privatsphäre:

Die Privatsphäre einer Person bezeichnet den Bereich, der nicht öffentlich ist, in dem nicht im Auftrag eines Unternehmens, Behörde oder ähnliches gehandelt wird, sondern der nur die eigene Person angeht.







Deine Stimme für freies Denken, Fühlen und Sprechen. Piratenpartei wählen heißt Schäuble abwählen.