Sonntag, 12. Dezember 2010

Was Leaks so alles erzeugen

Die Enthüllungen rund um Wikileaks scheinen wohl ein Machtvakuum erzeugt zu haben was die Web 2.0 Fremden nicht zu stopfen Wissen.

In meinen Augen bringen die aktuellen Depeschen auf Wikileaks uns schon ein ganzes Stück weiter, die Depeschen führen uns vor Augen wie Angst ein schlechter Berater ist. Aus Angst und Verdruss werden Whistleblower schnell und unüberlegt an den Pranger gestellt und der Protest gegen diese Machenschaften als Straftat deklariert.

Getreu dem Motto "was ich nicht Beherrschen kann will ich auch nicht" soll alles was nicht zu Lenken ist aus dem Weg geräumt werden um mit aller Macht den zarten Frieden zu halten.

Dabei tauchen nur die Geister auf die die Verantwortlichen selbst gerufen haben. Als letzten Versuch sich der Internetgeneration zu nähern wurde Transparenz und Weltoffenheit in die Waagschale geworfen, eben diese Transparenz die sich nun gegen all jene richtet die zwar das Wort in den Mund nehmen aber es nicht in die Tat umsetzen.

Doch was können wir noch lernen? Neben den Castor-Protesten, auch hier war ein internationales Publikum auf Seiten der Demonstranten vor Ort, zeigt gerade das Schicksal des Julian Assange das weltumspannend die junge Generation ein Ziel verfolgen kann und nicht nur unpolitisch in den Landschaften von World of Warcraft herumgammelt.

Eines noch am Rande: Niemand wird es schaffen Wikileaks mundtot zu machen - wenn Wikileaks stirbt entsteht eine neue Plattform mit neuen Unterstützern und neuen Kanälen.

Freitag, 26. November 2010

Terror ohne Strom

Mal ehrlich und unter uns, wie definieren wir Westeuropäer eigentlich Terror. Wenn der Begriff Terror fällt springen den meisten folgende Bilder vors innere Auge: World Trade Center, Pentagon, U-Bahn, Rauchwolken, Feuerwehr, Polizei, Briefbombe, Paket, Flugzeug.

Dabei kann Terrorismus so einfach sein - und - ebenso Medienwirksam. Man nehme einige Freiwillige, bewaffnet mit Seitenschneidern und ein wenig TNT, durchtrenne die Zäune von diversen Umspannanlagen und deponiere an den Transformatoren ein wenig von den drei besungenen Buchstaben.

Mit ein wenig Zeitmanagment schafft man es dann auch relativ Zeitnah über das Land verteilt 8 bis 10 dieser Transformatoren nahezu Zeitgleich zu sprengen und rumsdibums geht nach und nach in Deutschland das Licht aus.

Wer sich noch erinnern mag: 2006 genügte die Abschaltung einer Trasse im Emsland in Niedersachsen um europaweit das Licht zu löschen!

Wie wird das Netz wohl auf den Ausfall von zehn solcher Trassen reagieren? Es wird nach und nach kollabieren und in sich zusammen fallen. Und nach einer Reparatur wird das Netz immer wieder kollabieren weil der geneigte Bürger die Kühltruhen und -schränke nicht aussteckt. Der gelieferte Strom reicht nicht aus den Bedarf zu decken und schon kollabiert das Netz von neuem.

Nach und nach wird die Versorgung der Bürger zusammen brechen. Kassensysteme funktionieren nicht ohne Strom, Wasser- und Gaspumpen auch nicht, Benzin kann nicht mehr gezapft werden, Heizungen fallen aus, Essen wird knapp.

Was nur zu gut bei diesem Szenario ist - wir werden nicht von Bild, RTL und Co mit News bombardiert, denn TV und Radio bleiben Stumm. Etwas detaillierter habe ich hier schon über dieses Thema geschrieben.

Freitag, 19. November 2010

Terrorgefahr Made by MAD

Meiner Meinung nach hat sich eine nationale Vereinigung vom Typ militärischer Abschirmdienst (MAD) oder Bundeskriminalamt (BKA) daran gemacht der Konferenz der Innenminister einen gefallen zu erweisen und ein Testpaket in eine Air Berlin Maschine gesteckt, oder stecken wollen. Von wegen der IM oder seine Lakaien waren nicht informiert - pah. Der Staat trachtet nach unseren Daten, er stellt uns unter Generalverdacht und versucht den geblendeten diese Machenschaften mit dem Mittel der Angst unter zu schieben. Es ist Zeit der schwarz-gelben Regierung das Ende zu bereiten bevor endgültig jedes Recht auf eigene Entfaltung und Datenschutz verloren haben. Noch bevor die Datensammler unser Leben in eine Glaskugel packen muss der Bürger dem ganzen den Riegel vorschieben, die Regierung ist dazu nicht in der Lage.

Und wer meint die nachfolgende Regierung aus Grün-Rot unter der Leitung von Jürgen Trittin wird es wieder richten, nein - werden die auch nicht!